23.09.2012

Wiesn

Wie bei unserem allerersten Wiesn-Besuch vor drei Jahren gings heuer bereits am Anstichwochenende aufs Oktoberfest. Da wir keine Lust hatten, uns bereits um 6 Uhr in der Früh vor ein Zelt zu platzieren, um vielleicht auch reinzukommen oder gar einen Sitzplatz zu bekommen, entschieden wir uns am Freitagabend, auszuschlafen und uns erst am Vormittag dort zu treffen.
«Wir» waren dieses Jahr unsere Gastgeber Michl und Tim, Betty und Max, die bei Edje Unterschlupf fanden, und wir beide.

Und wie erwartet am Anstichwochenende, fanden wir – wohl gemerkt noch vor dem eigentlichen Anstich, vor dem es noch nirgends Bier gibt – bei fast allen Zelten Schilder wie dieses vor:


Vor dem Löwenbräuzelt konnten wir kein Wegen-Überfüllung-kein-Einlass-Schild entdecken, also reihten wir uns in die verdächtig kurze Schlange ein und kamen tatsächlich auch ins Zelt hinein. Aber wie vermutet, war natürlich kein Plätzchen mehr für uns frei.
Da es draussen auch nicht gerade gemütlich war, blieben wir (wie wir dachten) taktisch gut verteilt noch ein Weilchen drinnen, aber nachdem es immer aussichtsloser wurde, auch nur für einen von uns sieben einen Platz zu finden, verliessen wir das Zelt wieder, um mit den Wiesn-Newbies unter uns ein bisschen herumzulaufen.

Nach dem Traumwetter bei den beiden letzten Malen war es offenbar Zeit
für Wiesn im Regen ...

Gute Miene zum bösen Regen :)

Edje war offenbar nicht so begeistert ... :)

Nachdem uns der Regen nach einer Weile doch zu blöd wurde und wir vermuteten, dass sich wohl die meisten der Wiesn-Regenflüchtlinge ins Hofbräuhaus verziehen würden, versuchten wir unser Glück im Hofbräukeller – und siehe da, sie hatten sogar noch einen grossen Runden Tisch für uns \o/

Im Hofbräukeller

Gut gestärkt wagten wir dann eine zweite Wiesn-Runde, doch ausser dem Wetter sah es – wie wir es auch erwartet hatten – leider immer noch nicht viel besser aus. Drum schlenderten wir einfach etwas durch die Gegend – es gibt ja schliesslich nicht nur in den Zelten viel zu sehen und zu erleben :)

Die traditionelle Kettenkarussellfahrt :)

WC-Wegweiser

Hochdeutsch – Bayerisch :)

Die diesjährige Wiesn-Gang

Der Bavaria wurde natürlich ebenfalls
ein Besuch abgestattet

Und noch ein WC-Schild

Als sich langsam wieder der Hunger meldete, machten wir uns auf Richtung Hofbräuhaus. Dort mussten wir dann – zum ersten Mal – anstehen, um überhaupt reinzukommen. Krass, wenn man bedenkt, dass es insgesamt 3500 Plätze fasst ...!
Aber wir hatten auch diesmal Glück und fanden nach einem Irrlauf durch gefühlt alle Ecken des Gebäudes einen Tisch für uns im Wappenzimmer (?).

Bettmümpferli im Hofbräuhaus

Anschliessend gings ins Bettchen, da wir uns am nächsten Morgen bereits um 9 Uhr zum «Gay Sunday» in der Bräurosl treffen wollten. Der grundgute Tim war schon ein halbes Stündchen vor uns auf die Wiesn gegangen und hatte es tatsächlich geschafft, einen Tisch für uns alle freizuhalten.

Hurra, endlich ne Mass im Zelt ...

... und Weisswurstfrühstück als Basis, wie es sich gehört

(btw: Max und ich waren die einzigen Nüchternen ...)

Nach ein paar Mass – bzw. einigen zu viel ;) – genossen wir noch ein wenig das mittlerweile tolle Wetter, bevor wir uns wieder auf den Nachhauseweg machten.

Die Wiesn-Gang (ohne Tim) im Sonnenschein.
Mission accomplished – we’ll be back! :)

Noch mal vielen lieben Dank an unsere herzallerliebsten Gastgeber – es war wie immer wunderschön bei und mit euch! Bis zum nächsten Münchenbesuch vergeht hoffentlich nicht wieder ein ganzes Jahr ...

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